"Persoonlijk toevertrouwd." Duits-Joodse herinnering in het werk van Barbara Honigmann

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Samenvatting

Das Oeuvre der deutsch-jüdischen Autorin Barbara Honigmann kann als
Gespräch mit dem Leser in unterschiedlichen Etappen betrachtet werden.
Schon die Bedeutung des zuhörenden Anderen für das Gelingen des Dialogs
weist auf eine Analogie zwischen Schriftstellertum und Judentum hin. Doch
Honigmann will mehr: Die von ihr angestrebte "kleine Literatur des persönlichen
Anvertrauens" erreicht ihre bisher meist überzeugende Form in Ein
Kapitel aus meinem Leben (Herbst 2004). Anhand dieses faszinierenden
Porträts von Lizzy Kohlmann, der Mutter der Autorin, will ich in diesem
Beitrag ein paar wesentliche Merkmale der Honigmannschen Erzählkunst
erörtern. Durch Kontrastierung des neuen mit früheren Werken sollen
zugleich jedoch auch die Widersprüche aufgezeigt werden, die zwischen der
explizite geweckten Lesererwartung, einerseits, und der konkreten Erzählstrategie,
andererseits, existieren.

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